
Sylvia Nagl
Cinema Paradiso
Eine Studie zur Situation der
Landkinos in Oberösterreich
1. Auflage 2003, edition zuDritt – Verlag der GBW OÖ,
32 Seiten, A4 broschürt, € 7,90;
Eine kultursoziologische Studie über die
KinobesucherInnen abseits der großen Städte
Mit Beispielen aus Linz, Linz-Land, Wels & Steyr
Cinema Paradiso (Italien/Frankreich 1988, Regie: Giuseppe Tornatore) ist ein Film, der die Bedeutung eines sizilianischen Dorfkinos beobachtet, und dabei besonders das Publikum im Auge hat. Mit einer vergleichbaren Sympathie für die kleinen Kinos abseits der Zentren wird in dieser Studie die grundsätzliche Frage gestellt, warum Menschen heute, über 100 Jahre nach der Erfindung dieses öffentlichen Ereignisses, immer noch ins Kino gehen.
Und vor allem: Warum Menschen immer noch ins „Landkino“ gehen, wo doch in den letzten Jahren allerorts neue Multiplexkinos eröffnet wurden. Letzten Endes geht es darum, die Bedingungen der Konkurrenzfähigkeit und die Chancen der klein- und mittelgroßen Kinos auszuloten. Durch die Befragung des Publikums von sieben traditionellen, oberösterreichischen Spielstätten wurden die Daten dazu aus erster Hand gewonnen.
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