Gentechnik in der Landwirtschaft

 



Rainer Stangl
Gentechnik in der Landwirtschaft

Mit Beiträgen von Wolfgang Pirklhuber


1.Auflage 2005, edition zuDritt – Verlag der GBW OÖ, 64 Seiten,
A4 broschürt, € 7,90, Greencard: € 5,50; ISBN: 3-902009-21-7

Die KonsumentInnen wollen sie nicht. Die Bäuerinnen und Bauern brauchen sie nicht. Die Risiken sind weitgehend unerforschbar.

Gentechnik ist längst nicht mehr nur ein Exklusivthema für ökologisch oder grün orientierte Gruppierungen, sondern inzwischen eine der größten wenn nicht vielleicht sogar die größte Zeitbombe der derzeitigen menschlichen Evolution. Zwischen Pflanzen, Tieren, Bakterien und sonstigen Lebensorganismen werden Erbinformationen hin- und hergetauscht, wobei vorweg die pure wissenschaftliche Neugierde an der Machbarkeit als auch die ökonomische Zweckausrichtung der Versuche bedenklich stimmen. Immer unkalkulierbarer und allmählich auch nachweisbarer werden dabei die Folgewirkungen und immer häufiger die ebenfalls wissenschaftlichen Studien über unerwartete Nebenwirkungen.

Dieser Leitfaden soll helfen, die Diskussion zu entemotionalisieren, indem sie sich vorwiegend auf Tatsachen stützt, welche Probleme mit Gentechnik Hand in Hand gehen und indem sie die derzeitigen öffentlichen Reaktionen darauf auflistet. Der/die LeserIn soll damit einen handlichen Leitfaden und eine komprimierte Argumentationshilfe bekommen, im Besonderen, wenn es um regulierende Maßnahmen für den Einsatz von Gentechnik geht – sei es als mündige/-r KonsumentIn, als UmweltaktivistIn oder in irgendwelchen politischen Entscheidungsprozessen.

Zum Inhalt:
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Was ist Gentechnik?
  • Wie werden Gene manipuliert?
  • Wissenschaftlich belegte Risiken
  • Reaktionen von KonsumentInnen und Lebensmittelmarkt
  • Internationale Vereinbarungen
  • EU-Regelungen
  • Rechtsvorschriften in Österreich
  • Gentechnik-Vorsorgegesetze der Bundesländer
  • Koexistenz und Wahlfreiheit
  • Was kann man konkret für Gentechnikfreiheit tun?
  • Initiativen der Grünen für Gentechnikfreiheit
  • Links und Quellenangaben


Der Autor:
Rainer Stangl
wurde 1944 in Wien geboren und legte dort auch die Lehramtsprüfung für AHS ab. 1966 übersiedelte er nach Linz und nach mehreren Jahren Unterricht an einem Realgymnasium folgte dann eine bunte Kette sehr unterschiedlicher Berufserfahrungen: Programmierer, EDV-Verkäufer, Kaufhausorganisation, UNI-Verwaltung ... Seit 1989 ist er freiberuflich tätig, mit den Schwerpunkten Ghostwriting, Kursleiter, freier Schriftsteller, soziale Dienste und Bibliotheksverwaltung. Ab 1998 betreut er nun halbtägig das Linzer Sekretariat der Grünen Bäuerinnen und Bauern Österreich, wo er seit dieser Zeit auch Bundesschriftführer ist. Ein besonderes Anliegen ist ihm dabei die Öffentlichkeitsarbeit und hier eine möglichst umfassende Information aller an agrarischen Problemen Interessierten.

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